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Ministerin Ilse Aigner unterstützt Infofilm über Defibrillatoren

Auf eine beeindruckende Bilanz verwies Peter Friedrich Sieben, Vorsitzender des Notarztfördervereins Tegernseer Tal in seiner Jahreshauptversammlung, die kürzlich im Hotel „Der Westerhof“ in Tegernsee stattfand. Zu über 1700 Einsätzen wurden die Ärzte der Notarztgruppe Tegernseer Tal in den letzten 12 Monaten gerufen, berichtete Sieben. Die beiden Notarztwagen des Fördervereins absolvierten dabei mehr als 31.000 Kilometer. Sieben dankte den Notärzten ausdrücklich, da sie ihre Arbeit freiwillig in ihrer Freizeit und während der Sprechstunden ausübten. „Sie machen das Leben hier medizinisch sicherer!“ Dies sei nicht selbstverständlich, denn in Bayern und Deutschland gäbe es viele Bereiche, wo das nicht so klappen würde.

Auch die Zahl der Defibrillatoren im Tegernseer Tal, die über den Notarztförderverein im Betrieb sind, kann sich mit knapp 100 sehen lassen, so Sieben. Das geht vom „normalen“ Defi in den Geschäftsstellen der Kreissparkassen, einem Trainingsgerät für die Bergwacht, bis hin zu besonderen, spritzwassergeschützten Defis für die Wasserwacht und DLRG, die sogar einen besonderen Defi bekommen hat, der für die Rettung von Kindern umgeschaltet werden kann, die bei einem Badeunfall verunglücken.

„Dies ist die höchste Defi-Dichte Deutschlands im ländlichen Bereich“, erklärte Sieben. „Dies und der freiwillige Einsatz der Notärzte bedeuten eine hohe medizinische Sicherheit sowohl für die Einheimischen, als auch für die Gäste des Tegernseer Tals.“ Sieben appellierte deshalb an die Bevölkerung, die Notarztgruppe mit einer Mitgliedschaft im Förderverein und Spenden zu unterstützen, denn nur so könne das hohe medizinische Niveau erhalten bleiben. Und schließlich könne es jeden treffen, dann sei man froh, wenn schnell ein Notarzt zur Stelle ist und zuvor gegebenenfalls jemand mit einem Defi helfen konnte.

Damit die Scheu vor der Benutzung eines Defibrillators durch Nichtmediziner gesenkt wird, hat der Notarztförderverein den Infofilm „Herz in Not – Keine Angst vor dem Defi“ von dem Fernsehmoderator Stefan Scheider produzieren lassen. Der Film beschreibt, wie einfach ein Defi von jedem auch ohne Vorkenntnisse eingesetzt wird. „Bisher wurde er alleine bei YouTube über 25.000 mal angeklickt“, so Sieben, „ was das große Interesse an diesem Thema beweist.“

Gezeigt wurde der Film erstmals auf dem großen „Defi-Day“, den der Förderverein zusammen mit dem Notarzt Dr. Christian Pawlak und dem Fernsehmoderator Stefan Scheider im Holzkirchner HEP veranstaltete. Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner hatte die Schirmherrschaft übernommen und war vor Ort dabei, um die Aktion persönlich zu unterstützen und sich die Funktionsweise dieser Geräte zeigen zu lassen.

Bei den Vorstandswahlen im November 2012 wurden erstmals zwei weitere stellvertretende Vorsitzende gewählt, um die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen. Das Foto zeigt den Vorsitzenden Peter Friedrich Sieben (m.), der erneut einstimmig in seinem Amt bestätigt wurde, die neuen Stellvertreter Peter Kathan (l.), Werner Gruß (2.v.l.) und Frank Conrad (r. bisher Schatzmeister) sowie den neuen Schatzmeister Michael Marx (2.v.r). Sieben dankte Herbert Fischhaber, der aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung stand, für seine jahrelange Arbeit als stellvertretender Vorsitzender.

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NotarztwagenNotarztwagen

Keine Angst vor dem Defibrillator.
Den neue Infofilm „Herz in Not“ der Notarztgruppe
Tegernseer Tal-Waakirchen finden Sie hier.

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