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Crash-Kurs für Bürgermeister

Statistisch gesehen erleidet alleine in Bayern alle 30 Minuten ein Mensch einen Plötzlichen Herztod. Betroffen sind nicht nur Menschen mit bestehenden Herzerkrankung, sondern es kann jeden treffen, egal welchen Alters, egal bei welcher Gelegenheit.

Im Tegernseer Tal ist Hilfe aufgrund des funktionierenden Notarzt- und Rettungsdienstes schnell vor Ort. Wie erfolgreich der Notarzt aber helfen kann, ist stark zeitabhängig. So sinkt die Erfolgsaussicht mit jeder Minute um 10 Prozent. Damit die Zeit, bis der Notarzt eintrifft, nicht ungenutzt verstreicht, sollten Anwesende in der Lage sein, sofort zu helfen.

Wie man dies beherzt tun kann zeigten auf Einladung des Fördervereins Notarztgruppe Tegernseer Tal“ Dr. Christian Pawlak, Sprecher der Notarztgruppe und Willi Dörder, Leiter der Rettungswache Dürnbach, den Bürgermeistern des Tegernseer Tals. Geübt wurden in dem 90-minütigem Crashkurs die wichtigsten Handgriffe beim Auffinden einer bewusstlosen Person: Überprüfung der Atmung, Herzdruckmassage mit Atemspende und der Einsatz eines ´Defibrillators.

„Wir Bürgermeister sind viel unterwegs“, meinte Josef Bierschneider, Bürgermeister aus Kreuth, „da ist es gut wenn wir wissen, wie wir schnell helfen können. Mit diesem Kurs können wir unser Wissen auffrischen und auf den neuesten Stand bringen.“ Er danke dem Vorsitzenden des Fördervereins, Peter Friedrich Sieben, für die Initiative zu diesem Kurs.

Notfallkoffer für die Musikschule




Das Foto 1 zeigt die Bürgermeister (v.l.) Peter Höß aus Bad Wiessee, Georg von Preysing aus Gmund, Peter Janssen aus Tegernsee und Josef Bierschneider aus Kreuth mit Willi Dörder (hinten) und Dr. Christian Pawlak.                                               Foto Peter Friedrich Sieben

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Herzklappenfehler erkennen

Dr. Pawlak hält Vortrag des Notarztfördervereins über Herzklappenerkrankungen im Rahmen des Herzmonats 2008 in Zusammenarbeit mit der VHS Gmund.

Atemnot schon nach kleinen Belastungen wie einem Spaziergang, nachlassende Belastbarkeit - was viele für normale Begleiterscheinungen des Alters halten, können auch Warnsignale einer Herzklappenerkrankung sein. Obwohl nach Schätzungen der Deutschen Herzstiftung etwa 200.000 Menschen in Deutschland einen Herzklappenfehler haben, bleiben diese Herzerkrankungen oft jahrelang unentdeckt.

Herzklappenerkrankungen nehmen immer mehr zu. Der Grund: Die Lebenserwartung steigt und Klappenfehler treten im Alter gehäuft auf. Auch die Zahl der Herzoperationen nimmt zu. Wurden im Jahr 1997 in der Bundesrepublik 13.482 Patienten wegen einer erkrankten Herzklappe operiert, so waren es zehn Jahre später 21.160. Besonders oft waren dabei verengte Aortenklappen bei älteren Menschen herzchirurgisch zu versorgen.

Wie diese Erkrankung des Herzens rechtzeitig diagnostiziert werden kann und welche Therapiemöglichkeiten existieren, war Thema einer Vortragsveranstaltung des Fördervereins Tegernseer Tal am Dienstag, 11.11. 2008 im Heimathaus Gmund in Zusammenarbeit mit der VHS Gmund. Der Infoabend des Notarztfördervereins war Teil der bundesweiten Aktion im Rahmen des Herzmonats im November 2008, einer Aktion der Deutschen Herzstiftung, der 2008 den Herzklappenerkrankungen gewidmet war. In über 700 Veranstaltungen bundesweit wurden dazu die Diagnose und Therapie der Herzklappenerkrankungen vorgestellt.

Der Internist und Notarzt. Dr. Christian Pawlak gab Antworten auf Fragen von "Wie erkenne ich einen Herzklappenfehler?" über "Helfen Medikamente?" bis zu "Wann muss ich operiert werden?".

Insbesondere auf dem Gebiet der Klappenchirurgie hat die Medizin in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Dabei ist es wichtig, bereits ab Mitte 30 auf das Herz zu achten. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und die richtige Lebensweise helfen, das wichtigste Organ bis ins hohe Alter fit zu halten. Der Vortrag richtete sich an Betroffene und alle Interessierten.



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Fördervereine der Notärzte ehren Lebensretter

Gute Taten müssen herausgestellt und belohnt werden. Insbesondere, wenn durch qualifiziertes und beherztes Eingreifen ein Leben gerettet wird. Deshalb haben im Namen der Notärzte des Landkreises Miesbach jetzt deren Fördervereine aus dem Tegernseer Tal, Schlierach-Leitzachtal und Holzkichern Dominik Wendlinger aus Holzkirchen eine Urkunde und ein Geschenk überreicht.

Wendlinger hat kürzlich ohne zu zögern geholfen, als er einen Mann, blutend und leblos neben seinem Fahrrad auf der Straße liegen sah. Durch sofortige Herz-Lungen-Wiederbelebung konnte der 23-Jährige dem Verunglückten das Leben retten, bevor der Notarzt kam. Glück für den Verunglückten: Wendlinger ist aktives Mitglied der freiwilligen Feuerwehr Holzkirchen und hatte dadurch die entsprechende Erste-Hilfe-Ausbildung.

“Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, in einem Notfall sachgerecht und schnell helfen zu können", so der ärztliche Leiter Rettungsdienst Dr. Christian Pawlak. Dabei reiche oft schon eine "Auffrischung" des "Erste-Hilfe-Kurses" oder ein Crash-Kurs, um zu helfen, bis der Notarzt kommt.


Das Foto zeigt v.l. Dominik Wendlinger mit Arnfried Färber, Vorsitzender des Fördervereins Notarztgruppe Schlierach-Leitzachtal, Dr. Christian Pawlak, ärztlicher Leiter Rettungsdienst, Elfie von Khreninger, Vorsitzende Förderverein Notfallmedizin Holzkirchen und Umgebung.

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Großzügige Spende von Seniorchef Erwin Stang

Einen Scheck über 750 Euro überreichte Erwin Stang sen. aus Gmund-Moosrain dem Fördervereins Notarztgruppe Tegernseer Tal. Statt Geschenke zu seinem runden Geburtstag bat der Seniorchef der Firma Stang seine Mitarbeiter, Geschäftspartner, Freunde und Verwandte um eine Geldspende für den guten Zweck. „Es ist schon ein beruhigendes Gefühl, wenn man weiß, dass sich im Notfall sofort, zu jeder Tages- und Nachtzeit, ein Notarzt auf den Weg machen kann und er auch noch gut und modern ausgerüstet ist“, so Stang. Deshalb spendet er gerne dem Notarztförderverein.

Vorsitzender Peter Friedrich Sieben dankte Stang für die Spende und wünschte, dass die Spenden-Aktion ein Vorbild auch für andere "Geburtstagskinder" ist.

Notfallkoffer für die Musikschule

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Notfallkoffer „Sport“ für das Gymnasium Tegernsee

Gerade nach Tegernsee gezogen, hörte die Familie Enders von der Arbeit der Notarztgruppe Tegernseer Tal und des Fördervereins. „Man fühlt sich im Tegernseer Tal gleich noch wohler, wenn man weiß, dass im Notfall gleich ein Arzt zur Stelle ist und es einen Förderverein gibt, der diese Arbeit so gut unterstützt.“ Frau Enders ist deshalb Mitglied im Förderverein geworden und hat als „Einstandsgeschenk“ eine Geldspende übergeben.

Das Gymnasium Tegernsee hatte gerade angefragt, ob der Förderverein einen Notfallkoffer speziell für den Sportunterricht spenden konnte. Deshalb hat Vorsitzender Sieben das Geld, das Frau Enders gespendet hatte, unter anderem dafür verwendet, den Koffer zu kaufen.

Sieben dankte Enders für die Spende und damit die Anerkennung der Arbeit der Notärzte, die freiwillig ihren Dienst rund um die Uhr verrichten und so einen wichtigen Beitrag für die medizinische Versorgung im Bereich Tegernseer Tal- Waakirchen leisten. Rund 1000 Einsätze mussten die Notärzte des Tegernseer Tals 2007 leisten.

 Stv. Schulleiter Dlugosch dankte für den Notfallkoffer, der speziell zur Erstversorgung von kleineren Sportunfälle ausgerüstet ist.

Das Foto zeigt v.l. Peter Friedrich Sieben, Vorsitzender Förderverein Notarztgruppe Tegernseer Tal
Friederike Enders aus Tegernsee, Neumitglied Förderverein und Rainer Dlugosch, stv. Schulleiter.

 

Notfallkoffer

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Erste Hilfe am Gymnasium Tegernsee

Förderverein will Sicherheit an Schulen verbessern

Einen Beitrag zur medizinischen Sicherheit leistete der Förderverein Notarztgruppe Tegernseer Tal-Waakirchen Anfang Januar 2007 am Gymnasium Tegernsee. Zur Unterstützung der Arbeit der im Tal tätigen Notärzte frischten rund 25 Ausbilder und Helfer der Wasserwacht bei den Lehrerinnen und Lehrern des Gymnasiums die Kenntnisse des Erste Hilfe Kurses wieder auf. Besonderer Schwerpunkt wurde dabei auf Vorfälle im schulischen Bereich gelegt.

„Den halben Tag und durch die Einführung des achtstufigen Gymnasiums auch oft länger sind Schülerinnen und Schüler in ihrer Schule“, so Peter Friedrich Sieben, 1. Vorsitzender des Fördervereins, der die Idee zu dieser Infoveranstaltung hatte. Glücklicherweise passieren hier relativ wenige Unfälle. Wenn jedoch medizinische Probleme auftreten, sollten die Lehrer, denen die Kinder und Jugendliche anvertraut sind, wissen, was sie tun sollen. Und das schnell. „Im Notfall kann dies entscheidend sein und verbessert die Chancen eines Notarztes zu helfen“, so Sieben weiter.

Hans Mielke, Ausbilder bei der Wasserwacht Bad Wiessee, hatte sich sofort bereit erklärt, diese Auffrischung vorzunehmen. Zusammen mit der Wasserwachtjugend des Gymnasiums zeigte er an sieben Fallbeispielen, angefangen bei Nasenbluten über Bauchschmerzen, Verätzungen, Sportunfall, Knochenbruch bis hin zu Schock und Atemstillstand, den Lehrern die richtigen Notfallmaßnahmen. Um es möglichst realistisch wirken zu lassen, werden die Jugendlichen entsprechend den Unfällen als Verletzte geschminkt.

Der Sprecher der Notarztgruppe Tegernseer Tal, Dr. Christian Pawlak, gab anschließend weitere Informationen zum richtigen Verhalten aus der Sicht des Notarztes. Auch der Vorsitzende des Roten Kreuz, Kreisverband Miesbach, Josef Bierschneider, interessierte sich für die Vorführungen und lies es sich nicht nehmen, ins Gymnasium zu kommen.

Rund 40 Lehrer des Gymnasiums hatten sich zu dieser Maßnahme angemeldet und machten begeistert mit. „Dies ist ein deutliches Zeichen des Verantwortungsbewusstseins und des Interesses der Lehrkräfte am Gymnasium“, freute sich Sieben.

Fotos: Andreas Leder, Peter Fiedrich Sieben

Erste Hilfe

Das Foto zeigt Ausbilder Hans Mielke (5.v.l.) und Helfer mit Lehrern des Gymnasiums und zwei „Opfern“ sowie v.l. den Direktor des Gymnasium Dr. Werner Oberholzner, Josef Bierschneider, Vors. Kreisverband Rotes Kreuz, Peter Friedrich Sieben, 1. Vors. Fördervereins Notarztgruppe und Leitender Notarzt Dr. Christian Pawlak.

Einweisung Einweisung Erste-Hilfe-Aktion Erste-Hilfe-Aktion Erste-Hilfe-Aktion Erste-Hilfe-Aktion Erste-Hilfe-Aktion Abschluss Abschluss

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Förderverein spendet Defi für die Bergwacht

Die Bergwacht-Bereitschaft Tegernseer Tal-Rottach-Egern hat momentan ca. 55 geschulte und geprüfte Anwender für die Frühdefibrillation, von ca. 110 Aktiven Bergwachtlern/Innen. Eine regelmäßig jährliche Reanimationsschulung mit der Unterweisung Frühdefibrillation ist für alle Aktiven Pflicht!

Bisher hatten die Bergwacht-Bereitschaft Tegernseer Tal-Rottach-Egern drei Geräte der Firma Laerdal vom Typ FR 2+ im Einsatz, ein Gerät davon als PAD in der Bergstation Wallberg. Die beiden Einsatzfahrzeuge sind jeweils auch mit einem Gerät ausgestattet, hierbei ist der FR 2+ im Bergrettungsfahrzeug Typ Pinzgauer mit der erweiterten Geräteausstattung 3pol-EKG-Kabel und mit Akkubetrieb ausgerüstet.

Dank des Notarzt-Fördervereins Tegernseer Tal-Waakirchen kann nun auch ein FR 2+ mit der gleichwertigen Ausstattung wie im „Pinzgauer“ in den Wintermonaten für den Dienst im Sutten-Skigebiet und im Sommer für die Sportbetreuungen (z.B. Mountainbike Marathon) eingesetzt werden.

Was macht die Besonderheit dieses Gerätes für den Bergrettungsdienst aus?

Der FR 2+ ist ein robustes, gerade einmal 1,9 kg leichtes und sehr einfach zu bedienendes Gerät. Es ist in der Bergwacht Bayern das verwendete Gerät und über die Bereitschaftsgrenzen fast jedem Bergwachtler/In (dies ist gut bei überregionalen Einsätzen z.B. Lawineneinsatz oder Suchaktionen) bekannt.

Es bietet mit der Ausstattung EKG-Anzeige, 3poligem EKG-Kabel und Akkubetrieb, vor allem wenn man nicht nur an den schlimmsten Einsatzfall, dem „Plötzlichen Herztod“ denken möchte, auch die Möglichkeit der „reinen erweiterten“ Patientenüberwachung mit EKG. Es ist somit nicht auf die Reanimation fokussiert, sondern auch bei einem ansprechbaren Patienten anwendbar.

Sehr wichtig ist die Funktion der Patienten-Überwachung. Würde z.B. ein Herzinfarkt-Patient vorerst nur durch Bergwachtler/Innen ohne Notarzt versorgt werden, der Notarzt bzw. ein angeforderter Hubschrauber aus Wettergründen nicht zur Verfügung stehen, so überwacht der FR 2+ den Status des Patienten. Würde dieser dann auf Grund der Erkrankung plötzlich in das „Kammerflimmern“ kommen, gibt das Gerät umgehend die Aufforderung, die Elektroden für die Defibrillation zu wechseln.

Die schnellen Analysezeiten mit neun Sekunden und der Schock-Bereitschaft nach insgesamt 12 Sekunden sind als deutliche Vorteile zu sehen. Abschließend zum Einsatz können die Daten vom Wechseldatenträger ausgewertet werden, eine Nachbesprechung des Einsatzes anhand der erhobenen Daten und Einsatzprotokolle sind so möglich.

Erste Hilfe
Erste Hilfe
Erste Hilfe

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Förderverein spendet Notfallkoffer für Grundschulen

„Wenn Kindern in der Schule etwas passiert, darf eine vielleicht lebensrettende Maßnahme nicht dadurch gefährdet werden, dass das erforderliche Material fehlt“, so Peter Friedrich Sieben aus Tegernsee, Vorsitzender des Fördervereins Notarztgruppe Tegernseer Tal.

Deshalb übergab Sieben zusammen mit seinem Vorstandskollegen Herbert Fischhaber und dem Sprecher der Notarztgruppe, Dr. Christian Pawlak, je einen Notfallkoffer mit umfangreicher Erster-Hilfe-Ausrüstung der Grundschule Tegernsee sowie den anderen Grundschulen im Tal. Das Gymnasium hatte bereits kürzlich diesen Koffer vom Förderverein erhalten. Er ist speziell für die Bedürfnisse in Schulen konzipiert. Zahnarzt Dr. Siegfried Marquardt aus Tegernsee stellte DentoSafe-Kits zur Verfügung.

„Mit dieser Notfallausrüstung geben wir den an den Schulen ausgebildeten Helfern ausreichend Material für die Erstversorgung eines Unfalls an die Hand“, erklärte Sieben weiter. „Uns ist es wichtig, dass gerade auch an den Schulen schnell und gut gehandelt werden kann.“

Der Rektor der Grundschule Tegernsee Manfred Mundel dankte stellvertretend für alle Schulen Sieben und dem Förderverein für das Engagement: „Dieser Notfallkoffer ist eine sehr gute Hilfe, den wir uns in dieser Größe nicht hätten anschaffen können. Dies bedeutet mehr Sicherheit für die Schülerinnen und Schüler, wofür wir herzlich danken.“

Erste Hilfe

Das Foto zeigt  v. l. den 1. Vorsitzenden des Notarztförderverein Peter Friedrich Sieben, 2. Vorsitzender Herbert Fischhaber, Rektor Karl Müller, Dr. Siegfried Marquardt, Lehrerin Anja Maurer, Dr. Christian Pawlak, Lehrerin Martina Gasteiger und Rektor Manfred Mundel.

Erste Hilfe
Erste Hilfe

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Notfallkoffer für das
Gymnasium Tegernsee

Einen weiteren Schritt zur Verbesserung der medizinischen Versorgung am Tegernseer Gymnasium hat jetzt der Förderverein Notarztgruppe Tegernseer Tal vollzogen. Vorsitzender Peter Friedrich Sieben übergab zusammen mit seinem Vorstandskollegen Frank Conrad sowie dem Sprecher der Notarztgruppe, Dr. Christian Pawlak, einen Notfallkoffer mit einer Erste-Hilfe-Ausrüstung, die speziell für die Bedürfnisse in Schulen konzipiert ist.

Ergänzt wird die Spende von dem Zahnarzt Dr. Siegfried Marquardt aus Tegernsee. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der „Zahngesundheit am Tegernsee“ sowie der guten Zusammenarbeit mit der Notarztgruppe Tegernseer Tal, stellte Dr. Marquardt seiner alten Schule DentoSafe-Kits zur Verfügung. Im Falle eines Zahnunfalls, beispielsweise im Sportunterricht, kann mit diesem Kit der ausgeschlagene Zahn bis zur weiteren Versorgung beim Zahnarzt gesichert und aufbewahrt werden. Eine spezielle Lösung erhält die Zellen des Zahnes lebendig, um eine spätere zahnärztliche Wiederherstellung zu gewährleisten. Dies ist gerade bei Kindern und Jugendlichen von besonderer Bedeutung.

 „Mit dieser Notfallausrüstung wird den an der Schule ausgebildeten Helfern das notwendige Material für die Erstversorgung bei einem Unfall an die Hand gegeben. So kann wertvolle Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes gewonnen werden“, erklärte Sieben. „Die Schülerinnen und Schüler sind den halben Tag im Gymnasium, neuerdings sogar auch länger. Da wollen wir sicherstellen, das die Lehrer bei einem Unfall oder einer plötzlichen Erkrankung schnell und ausreichend helfen können.“ Eine vielleicht lebensrettende Maßnahme dürfe nicht dadurch gefährdet werden, dass das notwendige Material oder die Kenntnisse fehlen, so Sieben weiter. Ende letzten Jahres hatte der Notarztförderverein bereits mit den Lehrern die richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen geübt.

Direktor Dr. Werner Oberholzner freute sich über die Unterstützung: „Dieser speziell für die Schulen konzipierte Notfallkoffer ist eine sehr gute Hilfe, denn er muss viel häufiger eingesetzt werden, als man denkt. Gerade kleinere Verletzungen, bei denen nicht gleich ein Rettungswagen geholt werden müsste, kommen häufiger vor. Es ist gut, dass die Schule jetzt mit der Hilfe des Fördervereins selber besser tätig werden kann.“

Erste Hilfe

Das Foto zeigt  Schuldirektor Dr. Werner Oberholzner (vorne rechts) und Peter Friedrich Sieben, 1. Vorsitzender Notarztförderverein (vorne links) sowie v. l. Frank Konrad, Schatzmeister Notarztförderverein, Dr. Christian Pawlak, Sprecher Notarztgruppe Tegernseer Tal, . Siegfried Marquardt, Zahngesundheit am Tegernsee und Lehrerin Carmen Richter, Betreuerin des Schulsanitätsdienstes, zusammen mit Schüler des Gymnasiums.

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Übergabe Einsatzfahrzeug

Übergabe eines neuen Einsatzfahrzeugs an die Notarztgruppe Tegernseer Tal-Waakirchen, finanziert vom Förderverein Januar 2006 im Autohaus Kathan, Bad Wiessee

Vorne v.l.: Peter Friedrich Sieben, 1. Vorsitzender, Dr. Christian Pawlak, Sprecher Notarztgruppe Tegernseer Tal-Waakirchen, Peter Kathan

Hinten v.l.: Rainer Kathan, Anton Hartl, Dr. Hans Pawlak, Frank Conrad, Dr. Hans Karpf

Übergabe Einsatzfahrzeug X3

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Defi für die BOB

Übergabe des ersten Defibrillators an den Zug „Tegernsee“ der Bayerischen Oberlandbahn BOB im Sommer 2006.

V.l.: Frank Conrad (Schatzmeister Förderverein), Norbert Kerkel (Landrat), Peter Friedrich Sieben (1. Vorsitzender), Heino Seeger (Betriebsleiter der BOB), Arnfried Färber, (1. Vorsitzender Förderverein Notarztgruppe Schlierach-Leitzachtal), Herbert Fischhaber (2. Vorsitzender Förderverein), Dr. Christian Pawlak (Sprecher Notarztgruppe)

Übergabe Defibrilator

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Defis an Wasserwachten und DLRG

Übergabe von fünf speziellen Defibrillatoren an die Wasserwachten und DLRG am Tegernsee in der Wasserwachthütte in Bad Wiessee Herbst 2006.

V.l.: Andreas Lange (DLRG Tegernsee), Peter Friedrich Sieben (1. Vors. Förderverein), Dr. Jakob Kreidl, MdL, (amtierender Landrat), Hans Mielke (Ausbilder Wasserwacht Bad Wiessee), Dr. Christian Pawlak (medizinischer Leiter und Sprecher Notarztgruppe Tegernseer-Tal), Conny Wandinger (DLRG Gmund), Florian Marcher (Vorsitzender Wasserwacht Bad Wiessee), Bürgermeister Herbert Fischhaber (2. Vors. Förderverein), Martin Hauder, (Leiter Rettungsdienst BRK-Kreisverband Miesbach).
Foto: Ingrid Versen

Übergabe Defibrilator

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Fahrertraining für Notärzte

Auf dem schneeglatten Parkplatz der ehemaligen Spielbank in Bad Wiessee konnten im Winter 2006 Notärzte und Einsatzleiter des BRK-Kreisverbandes nach Herzenslust das neue Notarzteinsatzfahrzeug, einen BMW X3, testen. Dieses Fahrzeug hatte Anfang Januar der Förderverein auf eigene Kosten angeschafft und den Notärzten für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt. Jetzt organisierte der Förderverein, zusammen mit dem BMW-Autohaus Kathan, das Fahrertraining für die Notärzte.

Profi-Rennfahrer Georg Plasa aus Warngau, der unter anderem bei verschiedenen Bergrennen in Europa im Einsatz ist, zeigte, wie man auf kritischem Untergrund richtig bremst, beschleunigt und zügig in den Kurven fährt, ohne dass das Fahrzeug ausbricht.

Unterstützt wird Plasa vom Autohaus Kathan, weshalb Peter Kathan den Rennfahrer für das Fahrertraining engagiert hatte. Ziel war es dabei, "das die Fahrer mit dem neuen Fahrzeug sicher, aber auch schnell zum Einsatzort gelangen“, so Peter Friedrich Sieben, Vorsitzender des Fördervereins Notarztgruppe Tegernseer Tal-Waakirchen, der kürzlich das Fahrzeug übergeben hatte.

„Wenn der Förderverein den Notärzten ein neues Allradfahrzeug mit modernster Technik zur Verfügung stellt, sollen die Fahrer auch wissen, wo die Möglichkeiten und die Grenzen liegen, damit sie es optimal einsetzen“, erklärte Peter Kathan den Grund für das Fahrertraining. Verkaufsberater Florian Raith erklärte die technische Ausstattung wie das Navigationssystem, das gerade bei den Noteinsätzen schnelle Hilfe leistet.

Fahrertraining Notärzte Fahrertraining Notärzte Fahrertraining Notärzte

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Stromstöße, die Leben retten können

Gemeinsame Aktion ermöglicht Einsatz von Lebensrettern im Landkreis Miesbach
(März 2005)

Freuten sich über das gemeinsame Projekt von Notarztförderverein, Gemeinden und der Kreissparkasse: v.l. Dr. Christian Pawlak, Horst Leckner, Anton Hartl (5.v.l.) mit den Bürgermeistern der beteiligten Gemeinden.
Foto: Thomas Plettenberg

Jährlich sterben über 130.000 Mitbürger den plötzlichen Herztod. Das sind mehr als 350 Menschen pro Tag.  Damit ist dies die häufigste außerklinische Todesursache in Deutschland. Doch das muss nicht sein. Ein kompaktes High Tech Gerät, klein und einfach zu bedienen, kann Leben retten: Der „Automatische Externe Defibrillator“ (AED), wie der HeartStart von Laerdal.  Er ermöglicht sogar medizinischen Laien eine wirkungsvolle Reanimation. Entscheidend ist nur, dass man ihn schnell erreicht.  Deshalb haben der örtliche Notarztförderverein,  die Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee und die Gemeinden um den Tegernsee ein beispielhaftes Projekt gestartet.

Beim plötzlichen Herztod liegt in den meisten Fällen zunächst Kammerflimmern, die bösartigste Herzrhythmusstörung, vor. Sie führt, wenn sie nicht unterbrochen wird, unweigerlich zum Tode. Die Defibrillation, ein kurzer elektrischer Reiz ist die wirksamste Methode, diese Rhythmusstörung zu behandeln. So genannte automatisierte externe Defibrillatoren (AED), wie der HeartStart  von Laerdal, stehen inzwischen in technisch so ausgereifter Form zur Verfügung, dass sie im Notfall auch vom medizinischen Laien sicher und erfolgreich angewendet werden können.

Ob ein Elektroschock abgegeben werden muss, analysiert das Gerät selbst. Die Abgabe eines Schocks ist aber nur möglich, wenn er notwendig ist. Ansonsten ist das Gerät gesperrt. Je früher die Defibrillation erfolgt, desto größer ist die Chance des Überlebens ohne bleibende körperliche Schäden. „Jede Minute ohne wirksame Wiederbelebung reduziert die Chance um 10 Prozent. Selbst wenn beispielsweise schon nach acht Minuten der Notarzt erscheint, kann ist es zu spät sein“, so Dr. Christian Pawlak, Leitender Notarzt aus Gmund am Tegernsee. 

Rechtzeitiger Zugriff ist entscheidend

Deshalb ist es entscheidend, dass im Notfall rechtzeitig auf einen AED zugegriffen werden kann. Und dies ist oft nicht der Fall, denn die Zahl der öffentlich zugängigen Defibrillatoren ist noch sehr gering. Doch in den letzten Jahren wurde hier mehr und mehr Abhilfe geschaffen. In vielen U-Bahn-Stationen hängen bereits moderne Defibrillatoren, ebenso an den Stationen von Bergbahnen.

Ein Durchbruch  könnte jedoch erreicht werden, wenn Unternehmen, zusammen mit Vereinen, Gemeinden, Privatpersonen und den Herstellern der Geräte, ihre nähere Umgebung mit Defibrillatoren ausstatten. Zwar ersetzt die Defibrillation durch Laien nicht die Aufgaben des Rettungsdienstes. Sie verkürzt aber die Zeitspanne zwischen Auftreten des Kammerflimmerns und einer Defibrillation durch den Notarzt und erhöht dadurch die Überlebenschancen drastisch.

Im Landkreis Miesbach südlich von München, wollte der Notarztförderverein Tegernseer Tal-Waakirchen e. V. die Orte um den Tegernsee mit Defibrillatoren ausstatten. Als Ende 2003 die Idee für das Projekt geboren wurde, dachte man zunächst daran, die Defibrillatoren in Rathäusern oder den Tourist-Informationen anzubringen, so Anton Hartl, Vorsitzender des Notarztfördervereins. Doch gerade nachts sind diese Gebäude nicht zugängig, die Defibrillatoren also nicht erreichbar. Ein schrecklicher Gedanke vor verschlossener Tür zu stehen, während ein Mensch stirbt.

Deshalb kam Hartl, selbst ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Tegernsee, auf die Idee, die Geräte in den Selbstbedienungsbereichen der Kreissparkasse um den Tegernsee anbringen zu lassen. Spontan erklärte sich der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee, G. Georg Bromme, bereit, die Defibrillatoren und auch gleich noch Notruftelefone installieren zu lassen.

SB-Stellen der Sparkasse idealer Standort

„Unsere Selbstbedienungsbereiche eignen sich hervorragend als Standort für die Defibrillatoren“, so auch Sparkassen-Vorstandsmitglied  Horst Leckner anlässlich der Installation des ersten Gerätes in der Sparkassen-Geschäftsstelle Bad Wiessee. Die Lebensretter hängen in sieben, rund um die Uhr zugängigen, aber geschützten Räumen, die zudem von Videokameras überwacht werden. Es ist bereits daran gedacht, mit weiteren Partnern in anderen Teilen des Landkreises die SB-Stellen der Kreissparkasse als Defi-Standort zu nutzen.

Leckner dankte dem Notarztförderverein Tegernseer Tal-Waakirchen, den Bürgermeistern der Kommunen im Tegernseer Tal sowie der Björn-Steiger-Stiftung für die Finanzierung und Beschaffung der Defibrillatoren. Als eigenen Beitrag wird die Kreissparkasse die Installation und die monatlichen Kosten für die Nottelefone übernehmen.

Die Sparkassenorganisation habe die Initiative für Bürger-Engagement „für mich, für uns, für alle“ gegründet, mit der besondere ehrenamtliche Aktionen herausgestellt werden. Zum ersten Vorsitzenden des Fördervereins, Anton Hartl, sagte Leckner: „Ich finde es hervorragend, wie sich der Förderverein für Leib und Leben der Bürger im Landkreis einsetzt“. Dies sei bestes, ehrenamtliches Engagement.

Leckner freute sich, dass sich die Gemeinden an dem gemeinsamen Projekt so stark beteiligen. Er wertete diese Aktion insbesondere auch als Steigerung der Attraktivität des Landkreises. „Diese flächendeckende Ausstattung des Tegernseer Tals mit Defibrillatoren ist ein Plus an Sicherheit und Service, von dem jeder bei uns im Landkreis profitiert. Die Kreissparkasse freut sich, dass sie hier einen Teil mit beitragen kann.“

Peter Friedrich Sieben

Übergabe Defibrilator